Septembersonne

Es sind nur noch wenige Stunden, bis die Septembersonne das Herbstlicht ankündigt. Für viele Anleger ist dieser Monat mit Hoffnungen verbunden. Man möchte zu günstigen Kursen die beliebtesten Werte einsammeln können, wie reife Kartoffeln.  Ob der Monat das hält, was er durchschnittlich verspricht, nämlich größere Verluste erzeugen?

Einiges hatte – nicht ganz überraschend – der August schon vorweggenommen. Das Ausmaß allerdings war beunruhigend.

So wundert es nicht, dass das Sentiment Panic/Euphoria in den Panic-Modus rutscht.

marketSentiment

 

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Ratlos?

Der Aktienmarkt, liebe Leser, ist meiner Wahrnehmung nach, etwas irritierend … um nicht zu sagen irre. Einen Anteil daran werden die starken Kursbewegungen in den langfristigen Staatsanleihen haben, einen weiteren der Dollar, der nicht mehr steigt.

Daraus entwickeln sich verschiedene Fragen. Wird die europäische Wirtschaft, respektive die deutsche,  mit steigender Währung und höheren Zinsen gut leben? Kann sich die amerikanische bei niedrigerer Währung besser erholen, als man es bei anziehenden Zinsen erwarten möchte.

Die Verfallswoche ist vorbei, und die Anleger werden sich neu zusammenfinden.

DAX Pro

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….. defibrilliert

Eine nachösterliche Wiederauferstehung feierten  die amerikanischen Indizes am Montag.

Der steigende Ölpreis wirkte wie ein Defibrillator, der mit einer Elektroschocktherapie den Patienten ins Leben zurückbefördert. Bleibt der Zustand stabil, wird es keinen Test der 200-Tagelinie geben, so

wie ich es erwartet hatte. Ist die Erholung nur vorübergehend und durch künstliche Beatmung befördert, wird sich die Ärzteschaft  ums Bett des Patienten erneut beratend versammeln müssen.

Am Mittwoch dieser Woche beginnt die Berichtsaison zum 1.Quartal. Man erhofft sich wohl, den Patienten aufgrund guter Daten gesund entlassen zu können, zumal eine Influenza, wegen steigender Zinsen gegenwärtig ausgeschlossen werden kann.

s&p pro

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Das Schöne ist ……

Das Schöne  ist, dass – selbst wenn das Orakel im Dunklen tappt – alles prima passt!

Deshalb kam es wohl gestern zu höchsten Lesequoten, nicht nur im Dax und seinen Verwandten zu neuen Höchstständen.

Dax konnte die Aufmerksamkeitslinie halten; es genügte ihm, ihr zuzuwinken und konnte sich so punktgenau bis zur 11.455er Barriere  aufschwingen. Es ist ungewiss, ob das Doji dieses ruhigen Handelsmontags zu einer Wende überleiten will.

DAX Pro

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Eile ist die Mutter der Unvollkommenheit

Auf der Suche nach einer Überschrift für meinen Sonntagsletter bin ich auf  den oben zitierten sinnhaften Satz gestoßen. Sein Ursprung wird im brasilianischen Kulturraum angenommen. Er lässt sich prima anwenden auf den Chart und auf die Ereignisse in Europa, die sich schier überschlagen wollen. Wer sich ein wenig mit griechischer Geschichte befasst, stößt auf eine innige deutsch-griechische Liebe, die einen einseitigen Charakter hat und ihren Ursprung findet in den Jahren nach der Befreiung Griechenlands von der 400-jährigen Vorherrschaft des Osmanischen Reiches ab dem Jahre 1821. Manche der jüngsten Ereignisse – auch deren rasche Abfolge – erinnern an den bayerischen Otto, König von Griechenland. In der Münchener online-Zeitung tz findet man eine Zusammenfassung dieser historisch einzigartigen Liebe Wie König-Ludwig-Griechenland-rettete- .

DAX Pro 2

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Schnell, schneller, am schnellsten?

Schnell erreichte Dax die 10.805er Barriere und zog im späten Handel noch voraus. Das Hoch erreichte er bei 10.850. Dort war er schon fast an meiner dritten Zielmarke angekommen, die ich bei 10.862 Punkten auswies.

In der einjährigen Bewegung des Index läßt sich eine schöne Regelmäßigkeit erkennen, die die Form eines expandierenden Dreiecks  annimmt.  An der oberen Begrenzung angekommen, sie nun leicht überhandelnd, sieht es gefährlich aus.  Wie wird das enden?

dax expanding triagle

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Gute Zeiten – schlechte Zeiten?

Es gibt mehr Anleger als man vermutet, die dem Markt nicht trauen, wenn er einzig und allein davon lebt, einem Glauben an statistische Durchschnittswerte Bestätigung zu geben.

Das kleine Zwischenhoch am vergangenen Donnerstag erfüllte gerade mal die 5-Tage-Regel; es wurde auch in Amerika sogleich zum Wochenschluss wieder abverkauft – komplett – das spricht natürlich Bände und fordert die FED heraus, wegen rückläufiger Löhne und Gehälter, die Zinsen auch in 2015 nicht anzuheben. Ob das in diesem Vorwahljahr zu außerordentlichen Aktiengewinnen führen kann? Der sechste Tag im neuen Jahr jedenfalls hatte die schlechteste von drei hier vorgestellten Varianten, obzwar punktgenau, gehandelt. Die Berichtsaison mit den Unternehmensergebnissen des Jahres 2014 beginnt, traditionsgemäß mit Alcoa, am Montagabend nach Börsenschluss.

DAX Pro

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An der Pforte!

Wer nicht gerade damit beschäftigt ist, Schnee zu schaufeln, hat vielleicht Zeit sich um Dax zu kümmern.  Viel ist  nicht zu erwarten, zumindest könnte der Montag recht ruhig verlaufen.

Die Hoffnung, dass Dax nach Weihnachten mit einem Aufwärtsgap die vermeintlich vielen Punktgewinne in den amerikanischen Indizes nachholen könnte und mit einem Bullish Island Reversal auf den Jahresschluss zulaufe, löst sich warscheinlich in Enttäuschung auf.

DAX Pro

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Verwickelt!

Mein heutiges Titelbild ist kein Kunstwerk von Tracey Emin. Gleichwohl  trifft es unsere Gefühle!

Irgendetwas scheint in Amerika schief zu laufen, so dass man der Sitzung der Fed am kommenden Mittwoch, wo eventuelle über höhere Zinsen und über eine Jahresendrallye in ihrer letzten Phase entschieden wird,  zitternd entgegenblickt. Die Inflationserwartungen wollen nicht steigen, obwohl sich der Arbeitsmarkt kontinuierlich erholt.

Darf unter diesen Bedingungen Euro überhaupt noch fallen? Beruhte  Herrn Draghis „forward guidance“, dass Euro zum Dollar in den kommenden Jahren bei 1,25 zu erwarten sei, darauf, dass Euro gar nicht fallen kann ohne der amerikanischen Wirtschaft zu schaden? Ließ deshalb Herr Draghi in der letzten Pressekonferenz die Journalisten und alle Erwartungen auflaufen? Was wird aus den QE- Maßnahmen der EZB, die – als Fortführung des japanischen und amerikanischen Ansatzes – einen Liquiditätsschub für die Märkte bringen sollen?….so hoffte man doch bislang für Anfang des neuen Jahres. Folgt stattdessen eine Fortsetzung des amerikanischen QE?

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Er bewegt sich doch!

Wenn Sie heute im Chart die Tageskerze suchen, liebe Leser, halten Sie nach einem roten Punkt über der 10.000er Linie Ausschau!. Nach einem  50 Punkte Gap-Up um 9.00Uhr hatte sich Dax kaum mehr gerührt. Zwischen  9.991 und meiner 10.022  tickte er ruhig dahin, schloss dann um 22.00 Uhr  bei 10.005 Punkten. Schon wieder ein ungewöhnlicher Tag!

Viel ungewöhnlicher noch  ist das, was sich im Hintergrund bewegte:

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