Last Call!

Der Chartkonstellation war zu entnehmen, dass es möglicherweise zum kleinen Verfallstermin zu einem Ausbruch kommen würde, aber mit einem so ungewöhnlich Ablauf, wie am Freitag gesehen, hatte ich nicht gerechnet. Weder einen kleinen noch einen großen Verfall habe ich mit ähnlichen Bedingungen in Erinnerung.

DAX Pro

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Schnell, schneller, am schnellsten?

Schnell erreichte Dax die 10.805er Barriere und zog im späten Handel noch voraus. Das Hoch erreichte er bei 10.850. Dort war er schon fast an meiner dritten Zielmarke angekommen, die ich bei 10.862 Punkten auswies.

In der einjährigen Bewegung des Index läßt sich eine schöne Regelmäßigkeit erkennen, die die Form eines expandierenden Dreiecks  annimmt.  An der oberen Begrenzung angekommen, sie nun leicht überhandelnd, sieht es gefährlich aus.  Wie wird das enden?

dax expanding triagle

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….. und wieder zittern?

Es lief doch alles gut am Freitagmorgen, und doch wurde Dax zur Mittagsstunde  bei nur 9.828 Punkten abgerechnet. Danach konnte er sich nicht mehr erholen. Im späten Handel lief er sogar bis an die 9.777er Barriere zurück und beendete mit 9.784 Punkten – und einem zweideutigen Grinsen – die Handelswoche im Aufwärtsmodus.

Kann man nun einen kühlen Kopf bewahren und das Chartbild genauer betrachten, stellt man fest, dass Dax  am Bollingerband scheiterte, auch den Eröffnungskurs bei 9.849 und die rote Trendlinie nur kurzfristig überbot, dennoch die erste Hälfte des Kursziels abarbeitete. Der am Abend vollzogene Test der Ausbruchsmarke läßt sich positiv bewerten, hatte doch Dax versäumt einen regelrechten Test des Ausbruchs aus der kleinen Flagge zu vollziehen, was als eine Kurszielbestätigung hätte eingeordnet werden können. Diese Versäumnis holte er  mit dem Test der Ausbruchsmarke über 9.875 Punkten  nach. So jedenfalls läßt sich die Situation im Chartbild heute deuten. Der weitere Handelsverlauf muss meine Interpretation noch bestätigen. Bis dahin kann es keine Entwarnung geben.

DAX Pro

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Der zweite Draghi-Hammer und die möglichen Folgen

Bevor die Verfallswoche des Septembers startet, habe ich mich noch einmal ganz ausführlich dem Monatschart gewidmet.

Bekanntermaßen komme ich dabei nicht ohne meine  berüchtigten vielen Linien aus. Sehr zum Ärgernis mancher Markttechniker, die gerne ihre Analysen durch einzig zwei Linien ausgezeichnet wissen. Für mich reicht das nicht aus. Auch wenn Sie das Chartbild irritierend finden, verlassen Sie sich darauf,  ich werde Sie hindurch geleiten. Sie werden auch von meiner Beschreibung etwas haben. Zwei Grundhaltungen zeichnen mein Leben und meine Tätigkeiten aus. Die eine ist ‚Liebe zum menschlichen Verhalten‘, wie es sich im Chart wiederspiegelt; das zweite ‚Erkenntniswillen‘, also etwas mehr als ein Automat erzeugt. Warum, auch sonst, sollte ich mir soviel Mühe geben?

Wie zu Beginn der ersten Septembertage, lenke ich heute noch einmal den Blick auf den MACD im langfristigen Monatschart. Beim letzten Male hatte ich Ihnen gezeigt, dass sich der vehemente Verkauf, von den Kurshöhen der Jahre 2000, 2007 und 2011 bis in unglückliche Tiefen, durch das Kreuzen des MACD mit seiner Signallinie angekündigt hatte.  Bei diesem Befund hatte ich zum September eine Warnung ausgesprochen.

Heute möchte ich wieder warnen, aber umgekehrt. Die Kurse könnten unvermittelt nach oben stürmen und eine Blow-Off-Phase einleiten, die ein Jahr währen könnte, ggf. auch länger.

dax monat

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Es ist Freitag!

Von Tag zu Tag wird es deutlicher, dass der Markt auf die ratlose Politik des FED-Systems, das gleichzeitig Deflation und Inflation bekämpfen will, klar strukturiert antwortet.

Ich kann nicht ausschließen, dass es unmittelbar und plötzlich zu einem Ausbruch aus dieser klaren Struktur kommt.

Ein grüne 250 Punkte Tageskerze kommt selten vor. Wir hatten zwei solche Tage infolge der Euro-Invasion durch Herrn Draghi am 26.Juli und am 03.August 2012.

Beim Hin- und Herwenden der Charts kam es mir in den Sinn, dass eine solche Bewegung an dieser Stelle passen würde. Nicht weil der Markt so überzeugt ist von der positiven Wirkung, die von den Taten der FED ausgehen könnten, sondern weil man etwas unternehmen muss.

DAX Pro

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…..es braut sich was zusammen?!

Ich hasse Seitwärtsphasen.

Besonders wenn man sie in Verbindung mit einem eindrucksvollen Gap betrachten muss. Weiß ich doch, dass ein Gap nicht einfach als zufälliges Ereignis zu lesen ist, sondern dass Erinnerungen, die Dax in seinem Hirn gespeichert hat, darin verborgen liegen.

DAX Pro

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Frohes Neues Jahr: Mit Charts!

Die Kursraketen am Silvesterabend konnten in den amerikanischen Indizes bestens beobachtet werden. Die Freude über ein gelungenes Jahr wollte kein Ende nehmen, und so dürfen wir erwarten, dass die alkoholischen Reste der großen Feier auch noch aufgebraucht werden.

Zum Treffen der Heiligen drei Könige am 06. Januar sollte Dow das Kursziel aus der bullishen Flagge erreichen können. Ich erkenne nichts, was das verhindern möchte.

Dow

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Der Jahresschluss: Gutes Gelingen!

Wer meinen Letter vom 2.Weihnachtstag gelesen hatte, der konnte meinen, dass ich eine ungewöhnliche Sicht auf den Markt habe. Aber nicht meine Sicht war es, die zu einer ungewöhnlichen Zielprognose führte, sondern der Markt deutete im Chart an, dass ein paar Akteure das niedrige Handelsvolumen zu einigen Kurs-Eskapaden nutzen könnten.

In diesem Jahr nehmen die Kursausschläge zum Jahresschluss eine besondere Form an. Welche Gründe es dafür geben mag, darüber ließe sich spekulieren, die Effekte aber, die sich daraus ergeben, sind grandios.

DAX Pro

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….die schlechten guten Wirtschaftsdaten….

Im Dax wirkte es sich in einer unentschiedenen Tageskerze aus, dass sich der Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe in Amerika deutlich besser entwickelt hatte als erwartet. Natürlich bietet solch ein gutes Ergebnis einen Anlaß zur Sorge, dass Herr Bernanke die Anleihenkäufe zurückfahren könnte

Dax Pro

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Kruzitürk!

Kruzitürk, was ist denn das?  Kann man dazu noch etwas Vernünfiges schreiben?

Ein Balanceakt an der Oberkante eines Aufwärtstrends aus September 2009  und der Unterkante eines Aufwärtstrends aus Juni 2012.

Die 50-Tagelinie hat gehalten und diente am Freitag als Sprungbrett für eine 220 Punkte Rallye.

Was folgt jetzt?

Dax_Boersenfreunde_10.06.2013
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