Verwickelt!

Mein heutiges Titelbild ist kein Kunstwerk von Tracey Emin. Gleichwohl  trifft es unsere Gefühle!

Irgendetwas scheint in Amerika schief zu laufen, so dass man der Sitzung der Fed am kommenden Mittwoch, wo eventuelle über höhere Zinsen und über eine Jahresendrallye in ihrer letzten Phase entschieden wird,  zitternd entgegenblickt. Die Inflationserwartungen wollen nicht steigen, obwohl sich der Arbeitsmarkt kontinuierlich erholt.

Darf unter diesen Bedingungen Euro überhaupt noch fallen? Beruhte  Herrn Draghis „forward guidance“, dass Euro zum Dollar in den kommenden Jahren bei 1,25 zu erwarten sei, darauf, dass Euro gar nicht fallen kann ohne der amerikanischen Wirtschaft zu schaden? Ließ deshalb Herr Draghi in der letzten Pressekonferenz die Journalisten und alle Erwartungen auflaufen? Was wird aus den QE- Maßnahmen der EZB, die – als Fortführung des japanischen und amerikanischen Ansatzes – einen Liquiditätsschub für die Märkte bringen sollen?….so hoffte man doch bislang für Anfang des neuen Jahres. Folgt stattdessen eine Fortsetzung des amerikanischen QE?

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