Die großen Muster

 

Die charttechnischen Muster der großen Indizes sind alle dazu angetan größere Korrekturen zu erwarten.

Wie immer man es untersucht, überall findet man eine Art Rounding Bottom, der sich in den meisten Fällen in den Jahren 2003 bis 2009 aufbaute, manchmal leicht ansteigend bei der Bodenbildung, manchmal auch fallend, wie in Dow und S&500

dow großes muster

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Glück im Unglück

Mit einem höheren Hoch und einem tieferen Tief wollt Dax unbedingt die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten, die ich ihm in etwa zugestanden hatte, ausloten. Glücklicherweise eroberte er, wie geboten, die 20-Tagelinie zurück und landete im späten Handel mit 11.647 Punkten oberhalb der entscheidenden Kreuzunterstützung. Wenn er nun auf eine dritte rote Tagekerze mit neuem Zwischentief verzichtet kann, wird vielleicht – nach einem Insideday des Mittwochhandels – die Woche mit einem Ausbruch zu neuen Zwischenhochs enden können. Das müssen wir aber erst einmal sehen, bevor wir es glauben werden.

DAX Pro

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Alles oder nichts

Die Natur agiert mit einem Alles-oder-nichts-Prinzip als sei sie eine große Spielerin. Die weibliche Eizelle überlebt nur einen einzigen Tag ohne den lebenspendenden Samen. Die Körpertemperatur des Menschen darf 42 Grad Celsius nicht übersteigen, sonst kollabiert er; bei 44 Grad gerinnt das Eiweiß in seinem Körper, wie bei einem gekochten Ei; bei 20 Grad Körpertemperatur stirbt der Mensch den Kältetod.

Immer wieder stößt man in der Natur auf Grenzwerte, auf Schwellen, die über oder unterschritten, alles oder nichts bedeuten.

Dax entzieht sich, meiner Auffassung nach – ältere Leser wissen das – nicht der Natur. Wie andere Lebewesen erzeugt der Mensch Artefakte, die sein Leben umhüllen undintakt halten. Ähnlich wie ein Schneckenhaus zähle ich Dax zur Kategorie „Nestbau“

Benjamin Verdonck,
“Nest Rotterdam“, 2008.

Jüngst hatte sich gezeigt, dass eine Entfernung seines Kurses  zur 200-Tagelinie von 2.350 Punkten einer Körpertemperatur von 41 Grad entspricht, grenzwertig also ist. Überspringt Dax am Montag oder in den Folgetagen die 20-Tagelinie, ist das bullish und Kurse bis 12.619 Punkten könnten erreichbar werden. Dort würde dann wahrscheinlich der Grenzwert wieder erreicht sein.

DAX Pro 2

 

 

 

 

 

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….. wenn nicht, dann doch….

Vom Tief bis zum Hoch 321 Punkte an einem Tag. Dax konnte mein Kursziel für den Montagshandel weit überbieten. Mit einem großen grünen Kerzenkörper  über einer langen Lunte wurde der Xetra-Handel geschlossen. Nicht nur die 11.969er Barriere wurde überwunden, sondern auch die 20-Tagelinie mit Schlusskurs gemeistert. Der dritte Test der 50-Tagelinie könnte Dax wie eine Rakete in den Himmel schicken, wenn – ja wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre……

DAX Pro

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Newtons Gesetz

Ein ordentlicher Ausbruch war es ja geworden, mit einem 100-Punkte-Gap anfänglich! Auch meine 12.079 wurde exakt getroffen. Wie befürchtet konnte Dax die 20-Tagelinie nicht halten, und leider hielt zum Xetra-Schluss auch nicht die wichtige Barriere bei 11.969 Punkten. Damit könnte das Gesetze der Gravitation ausgelöst worden sein.

Ein bisschen Hoffnung bleibt uns noch: Dax schloss den späten Handel um 22.00 Uhr bei 11.964 Punkten. Dax hofft scheinbar, wie wir, dass sich die Asiaten über Nacht selbst übertrumpfen und einen Aufwind weit übers Land nach Europa blasen.

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Wie Adam und Eva?

Irgendwie sieht alles prima aus. Dax ist auf ein neues Zwischenhoch gestiegen und schloss mit Xetra-Kurs sogar etwas oberhalb der begrenzenden blauen Trendlinie – ganz wunderbar.

Leider ist das Ziel aus der Formation noch nicht in der Tasche, dafür brauchte Dax einen Ausbruch über das Allzeithoch bei 12.219 Punkten. Solange das nicht kommt, lauert in der Formation eine Gefahr.

Thomas Bulkowski, würde das, was sich hier anbahnen könnte „Adam und Eva“ nennen, ein spitzes Hoch – das ist Adam, und ein zweites flacheres Top, das tiefer endet als die Adamspitze – das ist Eva. Bestätigt würde die Formation, wenn die Kurse das Tal der Formation unterbieten. Hat Dax das vor, könnte er infolge bei 11.024 enden.

 

DAX Pro

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Gute Zeiten – schlechte Zeiten?

Es gibt mehr Anleger als man vermutet, die dem Markt nicht trauen, wenn er einzig und allein davon lebt, einem Glauben an statistische Durchschnittswerte Bestätigung zu geben.

Das kleine Zwischenhoch am vergangenen Donnerstag erfüllte gerade mal die 5-Tage-Regel; es wurde auch in Amerika sogleich zum Wochenschluss wieder abverkauft – komplett – das spricht natürlich Bände und fordert die FED heraus, wegen rückläufiger Löhne und Gehälter, die Zinsen auch in 2015 nicht anzuheben. Ob das in diesem Vorwahljahr zu außerordentlichen Aktiengewinnen führen kann? Der sechste Tag im neuen Jahr jedenfalls hatte die schlechteste von drei hier vorgestellten Varianten, obzwar punktgenau, gehandelt. Die Berichtsaison mit den Unternehmensergebnissen des Jahres 2014 beginnt, traditionsgemäß mit Alcoa, am Montagabend nach Börsenschluss.

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