Grüne Ampeln erwartet

Immer wenn ein Kursziel erreicht wurde, steht der Analyst vor der schwierigen Frage, welche der Möglichkeiten der Index wählen könnte, seinen Weg fortzusetzen. Auch für ein Börsenorakel fällt die Antwort nicht vom Himmel.

Nähern wir uns in kleinen Schritten einer, hoffentlich trefflichen, Antwort in die „richtige“ Richtung:

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Kein Ouzo, bitte!

Nehmen wir die Staatsanleihen z.B. in dieser kritischen Lage: Kann man denen trauen, wenn – statt Wein – demnächst Ouzo mit Wasser, milchig trüb, zum Feiern gereicht wird? Mit nachlassender Qualität fallen die Zinsen? Ja, das kann es geben! Steigt Euro Bund über 151,32, könnte er sich weiter erheben zur Erfüllung einer Flaggenformation bis 156 Euro.

Euro Bund adj.

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Auf die Schliche gekommen?

An der Börse ändert sich das Wetter schneller als der Hahn auf den Mist flattern kann, um zu krähen!

Nicht nur Dax lebt von Wiederholungen, auch ein Analyst erinnert sich gerne an Befunde und Erkenntnisse, die wiederholt zur Anwendung kamen.

Allgemein meint man ja, dass steigende Zinsen grundsätzlich schlecht für den Aktienmarkt seien. Der oben gezeigte Vergleich zwischen Dax und dem Future auf die deutschen Staatsanleihen (Euro Bund) widerspricht dem aber….. irgendwo muss das Geld ja bleiben.

Euro Bund versus Dax 2

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Moderat moderiert

Positiv gestimmt, doch nicht überschwänglich,  nutzte Dax den Aufritt Herrn Draghis im Vorfeld. Das erkennt man an der grünen Tageskerze, die ein höheres Tief und ein höheres Hoch zum Vortage aufweist, die 11.308er Kursmarke verteidigen konnte und mein  vorgeschlagenes Tageshoch bei 11.490 nur kurzfristig überbot. Alles wirkt ebenso moderat, wie Herrn Draghis Pressekonferenz verlief.

DAX Pro

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Beunruhigend

Vermutlich hatte sich Dax gedacht, dieser Vollmondtag biete die rechte Gelegenheit, um nachzufühlen, wie das Gemüt der deutschen Anleger reagiert, wenn er zum dritten Male die Unterstützung an der 11.308er Marke infrage stellt.

DAX Pro

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Hoffnung, glaubwürdig erzeugt

Eine Prognose mit Schieflage hat ihre Ursache.

Gestern erwartete ich, dass Dax sich stark aufbäumt und zwar gegen etwas, was vermutlich  kaum noch zu hindern sein wird: Das erste Verkaufssignal der Super-Hausse seit Oktober vergangenen Jahres bahnt sich an. Die 20-Tagelinie will in  ein bis zwei Tagen die 50-Tagelinie von oben nach unten schneiden. Für gewöhnlich erzeugt dies bei großen Investoren die Neigung, Kurse noch mal hoch zu treiben, um weitere Positionen zu guten Preisen aufzulösen. Dabei übersah ich aber, dass eine Unterstützung wartete, die ich hier im Chart so nicht verzeichnet habe.

DAX Pro

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Überraschung!

Aller Voraussicht nach wird Dax 11.672 Punkte erreichen. Der Markt spielt verrückt, so sieht es aus! Man muss nicht meinen, dass die kurzfristige Erholung von Dauer sein wird, vielmehr erwarte ich für den Donnerstaghandel eine Tageskerze, die einen langen Docht aufweisen wird.

Wie immer gilt: Ich kann mich irren!

Der starke Unterstützungsbereich hatte dazu geführt, dass Dax nur bis 11.240 fiel und im Anschluss mehrfach die 11.308er Marke umspielte. Auch im späten Handel wiederholte er die Gangart, so dass sich der Schlusskurs um 22.00 Uhr bei 11.338 Punkten einstellte. Im Ergebnis befindet sich der deutsche Index mit knapp hundert Punkten im Abwärtsmodus.

DAX Pro

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Wann und wie?

Es ist nicht einfach, eine charttechnisch wohlbegründete Einschätzung der Marktentwicklung abzuliefern. Ich verwende ein ganz Menge Zeit darauf, mir die Lage anzusehen und die Elemente zu verbinden.

Trotz der immer noch extremen Entfernung zur 200-Tagelinie will der Markt nicht fallen und vermeidet ein größeres Signal zum Verkauf. Ein solches hätte sich am Freitag ergeben können mit einem Schlusskurs unterhalb der 50-Tagelinie. Die großen Marktteilnehmer verzichteten darauf und wählten stattdessen lieber eine grüne Tageskerze nach drei roten. Quintessenz: ich setze bevorzugt darauf, dass Dax seine Rallye fortsetzen wird. Wie schnell, wie lange und wie hoch dabei die Kurse schießen werden, vermag ich nicht zu bestimmen und beschränke mich notgedrungen darauf, einzelne Teilabschnitte zu erkennen.

DAX Pro

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Last Call!

Der Chartkonstellation war zu entnehmen, dass es möglicherweise zum kleinen Verfallstermin zu einem Ausbruch kommen würde, aber mit einem so ungewöhnlich Ablauf, wie am Freitag gesehen, hatte ich nicht gerechnet. Weder einen kleinen noch einen großen Verfall habe ich mit ähnlichen Bedingungen in Erinnerung.

DAX Pro

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Viel Raum für Spekulationen!

Nicht vor und nicht zurück…. Dax hält sich tapfer an der 10.805er Barriere und an meinem Kursziel 10.862 fest. Indessen wird das Bollingerband missmutig und versperrt  den direkten Weg zu den Kurszielen, die im nächsten oberen rosa Kästchen liegen. Von unten aber eilt das Bollingerband stützend herbei, so dass man hoffen darf, Dax wird vielleicht nicht  tiefer als maximal bis zur 50-Tagelinie korrigieren, wenn er sich noch ein paar Tage  an der Barriere 10.805 entlang schieben kann. Auch ein kleiner Ausflug zur 20-Tagelinie könnte schon genügen.  Vielleicht hofft man vorallem, dass das flaggenartige Gebilde an den Hochs einen echten Test der 11.000er Marke herausfordern würde.

DAX Pro

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