Günstige Bedingungen

Die Suppe wurde nicht so heiß gegessen,  wie sie  Apple gekocht hatte. Dax konnte glücklich das Island Reversal schließen und begab sich in Wartehaltung.

Für den deutschen Index verlaufen zwei Dinge günstig:

Zum einen ist es der chinesische Markt, der leicht stützend wirkt, …..

 

 

 

 

…..zum anderen ist Dax begünstigt durch den fallenden Öl-Preis.

Gestern zur späten Mittagszeit fiel WTI endlich unter die 50-Dollarmarke.

Der deutsche Index blieb gestern infolge im Chartbild insgesamt geringfügig aufwärts gerichtet, so dass wir zunächst erwarten dürfen, dass er die Aufmerksamkeitslinie für heute erreicht.

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Wiederholung

Seit vier Handelstagen kein Gap mehr gesehen? Die Erschöpfung zeitigt Spuren. Dax konnte die schwierige 11.780er Marke nicht überwinde und gab nach. Das führte ihn unter die 11.591er Barriere, die er mit letzter Kraft jeweils zum Handelsende zurückholen konnte, was im Prinzip Hoffnung macht. Es blieb aber letzten Endes eine Abwärtskerze mit tieferem Hoch und tieferem Tief im Tageschart. Grundsätzlich steht nun die ganze Strecke bis zur blauen Gap-Linie aus 2011 zur Debatte. Ein Wiedersehen mit der 20-Tagelinie wird kaum zu verhindern sein. Man wird sich überraschen lassen müssen.

Am Vorabend zu den Quartalszahlen von Apple und Microsoft war der gesamte amerikanische Markt doch schwach,  als hätte man’s geahnt, dass die nachbörsliche Reaktion auf die Zahlen von missmutigen Anlegern sprechen würde. Apple gab nachbörslich  an die 9% nach und Microsoft an die 4%.

Wird das ausreichend Kaufgrund bieten am heutigen Tag?

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Grüne Ampeln erwartet

Immer wenn ein Kursziel erreicht wurde, steht der Analyst vor der schwierigen Frage, welche der Möglichkeiten der Index wählen könnte, seinen Weg fortzusetzen. Auch für ein Börsenorakel fällt die Antwort nicht vom Himmel.

Nähern wir uns in kleinen Schritten einer, hoffentlich trefflichen, Antwort in die „richtige“ Richtung:

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Dynamische Fortsetzung möglich

Der Tageshandel gestern hatte sich wesentlich auf eine einzige Viertelstunde bezogen. Von der, vorbörslich in Wartehaltung, eingenommenen Kursmarke 11.262 um 8.45 Uhr sauste der Index bis zum ersten Kassakurs hoch auf 11.489 Punkte. Abgesehen von einer 50 Punkte Regression war es das für den Montag gewesen.

Das kleine Doji kann eine Trendfortsetzungskerze sein. Ein Gap-Up ist auch heute möglich, aber nur zwingend erforderlich, wenn die Optionshändler weiter mit Überraschungsangriffen in die Enge getrieben werden sollen. Dann könnte Dax um 9.00 Uhr auch oberhalb von 11.540 eröffnen.

DAX Pro

 

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Die Phantasie ist an der Macht

Erinnern Sie sich. liebe Leser, wie es der deutschen Regierung Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gelang, durch ein überdimensionale Kreditprogramm der Banken, riesige Summen von Geld in die deutsche Wirtschaft zu hebeln?  Die Kredite wurden vergeben an Unternehmen und Immoblienerwerber, die in den Neuen Bundesländern tätig wurden, gekoppelt an ein Steuerabschreibungsmodell von historischem Ausmaß. Dies – zusammen mit einem Solidaritätszuschlag, den jeder Bürger, der sein Einkommen versteuert, seien es nur Zinserträge, zusätzlich zahlt – hatten es der erweiterten Bundesrepublik ermöglicht, binnen zweier Jahrzehnte den abgewirtschafteten Teil seines Landes vollkommen zu verwandeln.

Theoretisch wäre es also möglich, dass aus dem ELA-Programm der EZB, wodurch die griechische Notenbank die Banken ihres Landes mit Geld versorgen konnte, Kredite an die Privatwirtschaft ausgekehrt wurden, mit denen in Kürze die Verbindlichkeiten des griechischen Staates an den IWF beglichen werden könnten. Der Weg führte über einfache Anleihen des griechischen Staates, in die genau diese Kredite (wenigstens ein Teil von denen) investiert werden könnten. Auf diese Weise sollte es Griechenland möglich werden alle Verbindlichkeiten an den IWF und die EZB bis zum Ende des Jahres zu begleichen. Schließlich hatten griechische Bürger oder Unternehmen in letzter Zeit täglich soviel Geld von Ihren Konten verschwinden lassen(1,6 Mrd), wie zum 30.Juni fällig werden (1,6 Mrd).

Yanis Varoufakis nach der Sitzung der Eurogruppe

|  ©AP Photo/Virginia Mayo öffentlich in der Zeit vom 28.Juni 2015

http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-06/griechenland-gipfel-eu-schuldenkrise-live

Ich will mich nicht an Herrn Varoufakis, auch nicht an seinen Strategiespielen messen, doch Griechenland kann rein juristisch offenbar nicht aus dem Euroraum geworfen werden. Damit das neue Griechenland des Herrn Varofakis funktioniert, müsste die EZB gezwungen werden, ELA weiter laufen zu lassen. sei es nur, um das Spiel – mittels neuer Jokerkarten, die man im Reisekoffer hat – noch spannender zu machen.

Wir werden sehen, was bis zum 30.Juni/01.Juli geschieht.

Dax hat auf seine Weise die Karten neu gemischt. Er hatte die 20-Tagelinie nicht mal angeschaut und durch ganz viel Können dafür gesorgt, dass sie sich zu Beginn der neuen Woche nun hebt, zwar geringfügig, doch könnte dies genügen, um alle ungeübten Marktteilnehmer zu Narren zu machen, so dass die Kurse eventuell kaum unter die 11.276 fallen, dort dann spontan die Richtung wechseln. Die 20-Tagelinie notierte am Freitag zum Kassa-Schluss bei 11.256 Punkten.

DAX Pro

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Undurchsichtige Lage

Ein Gap war es geworden, doch die Wiederkehr ist gelungen. So sehen wir eine hammerähnliche Tageskerze am unteren Ende der breiten Flagge, die sich seit April ausbildet. Grün ist die Tageskerze nicht geworden, und ich bin mir nicht sicher, ob die Folgekerze grün werden mag.

DAX Pro

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Gap to No Return?

Leider! Die 11.077er Barriere hatte nicht gehalten. Der Chart kommt in Bewegung, die 20-Tagelinie fällt zusehends. Was aber unangenehmer ist: Im späten Handel wurde auch sie rote Gap-Linie, die am Dienstag bei 11.058 verläuft unterschritten. Dax fiel zum ersten Mal seit Ende Februar unter die 11.000er Marke, mit Tief im späten Handel bei 10.991 Punkten. Die Erholung zum Schlusskurs war marginal und endete bei 11.022 Punkten – klar im Abwärtsmodus, klar außerhalb des Bollingerbandes und unterhalb der Gap-Linie. Eröffnet Dax morgen eben da, und kann er sich nicht erholen, muss

Dax - Gap to no Return

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Auf die Schliche gekommen?

An der Börse ändert sich das Wetter schneller als der Hahn auf den Mist flattern kann, um zu krähen!

Nicht nur Dax lebt von Wiederholungen, auch ein Analyst erinnert sich gerne an Befunde und Erkenntnisse, die wiederholt zur Anwendung kamen.

Allgemein meint man ja, dass steigende Zinsen grundsätzlich schlecht für den Aktienmarkt seien. Der oben gezeigte Vergleich zwischen Dax und dem Future auf die deutschen Staatsanleihen (Euro Bund) widerspricht dem aber….. irgendwo muss das Geld ja bleiben.

Euro Bund versus Dax 2

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