Es ist eine Plage!

Nichts ist schwerer in dieser Lage, als eine tägliche Prognose zu den möglichen Markterwartungen zu verfassen.

Am Freitag hatte Dax mein Kursziel, das bei 9.371 lag, um vier Punkte unterschritten, konnte sich aber oberhalb der sehr bedeutenden 9.399 Barriere stabilisieren und auch bis 22.00 Uhr dort halten.

Zyklisch könnte er die letzten Handelstage des Monats noch einmal nutzen, um in dem Bereich der bereits bekannten  Hochpunkte einen neuen Zyklus zu beginnen.

Bis zu einem neuen Allzeithoch müsste Dax ca.133Punkte täglich überwindet. Es wäre ein erreichbares Ansinnen.

Einzig der Schlusskurs, deutlich unterhalb der 50-Tagelinie, mindert das ansonsten in meinen Augen eher freundliche Chartbild.

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Schlappe

Nun ist das Doji von eine langen, roten Kerze eingerahmt. Sehr bearish!

Das Gap-Up vom frühen Morgen konnte nicht gehalten werden. Nicht einmal bis 9.596 war Dax gekommen. Es folgte ein irritierndes Hin und Her, bis im späten Handel das Tagestief  um  gut 100 Punkte unterboten wurde, und Dax weit unterhalb der 20-Tageline endete. Dorthin sollte er besser gar nicht kommen. Nun ist es passiert.

Ein Gap-Down von über 100 Punkten ist für morgen zu erwarten. Dax schloss im späten Handel um 22.00 Uhr mit 9.345 Punkten. Eine Gegenbewegung wird gebraucht.

Wir können nicht sicher sein, dass sie auch kommt.

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….zuerst das Huhn und dann das Ei? Über die Unsicherheit, die sich im Chart offenbart.

“Eins rechts, eins links….eins fallen lassen……”

Die Tageskerzen der vergangenen Woche erinnern mich an ein Strickmuster, über das sich meine Brüder stets lustig machten, wenn ich, statt einfach Fernsehn zu gucken, mich ganz nebenbei mit der Herstellung eines Schals für meine Puppen beschäftigte.

Ich fühlte mich unsicher und wusste doch nie, war es ihre Unsicherheit, die ich spürte, ganz tatenlos da zu sitzen?

Das Strickmuster der vergangenen Woche jedenfalls hat im Wochenchart  zu einem kleinen Doji geführt, was in der Tat eine Unsicherheit des Dax offenbart. Ob dies die Einleitung zu einer Trendwende sein könnte, müsste in den folgenden Handelstagen bestätigt werden.

Meine Suche nach den möglichen Ursachen und Zusammenhängen, die die hoffnungsvolle Vorfreude auf Kurse bis 10.000 Daxpunkten wandeln könnten, hat  den Währungsmarkt in den Fokus gerückt.

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….nervöse Irritation….

Die Tageskerze im Dax sieht heute recht harmlos aus, tatsächlich verbirgt sich dahinter ein nervöser Handel.

In Erwartung des Sitzungsprotokolls des Offen Marktausschusses der Fed  suchte der Markt eine Richtung.

Mit Veröffentlichung des Protokolls wurde daraus eine Irritation und Nervenprobe.

Nach 22.00 Uhr beflügelte Herr Bernanke die hilflosen Marktteilnehmer mit einer Rede zur 100Jahrfeier der Fed, die er in Boston hielt. Ein Zitat daraus: “Arbeitsmarkt und Inflation signalisieren, dass wir weiterhin eine lockere Geldpolitik brauchen.”

Der Markt schoss  nachbörslich in die Höhe.  Lang und Schwarz notierte Dax um 23.15 Uhr mit 8.105 Punkten und Dow mit 15.364.

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