Schlappe

Nun ist das Doji von eine langen, roten Kerze eingerahmt. Sehr bearish!

Das Gap-Up vom frühen Morgen konnte nicht gehalten werden. Nicht einmal bis 9.596 war Dax gekommen. Es folgte ein irritierndes Hin und Her, bis im späten Handel das Tagestief  um  gut 100 Punkte unterboten wurde, und Dax weit unterhalb der 20-Tageline endete. Dorthin sollte er besser gar nicht kommen. Nun ist es passiert.

Ein Gap-Down von über 100 Punkten ist für morgen zu erwarten. Dax schloss im späten Handel um 22.00 Uhr mit 9.345 Punkten. Eine Gegenbewegung wird gebraucht.

Wir können nicht sicher sein, dass sie auch kommt.

DAX Pro

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Nasdaq, der Vorläufer, wurde durch das Bollingerband leicht aufgehalten. Der Index könnte  auch jenseits des Bollingerbandes seinen Weg  fortsetzen.

 

 

 

 

 

 

Dies gilt besonders dann, wenn Herr Draghi dem Euro weiterhin zuschaut und nicht handelt.

 

1,389 ist eine wichtige Ausbruchsmarke. Die hatte die europäische Währung heute schon einmal genommen. Gelingt der Ausbruch beständiger, sind 1.44 das Ziel. Bei fallendem Aktienmarkt bliebe es ein Anzeichen großer Gefahr.

 

 

 

Zu dieser Art von Signalen gehört auch das US-Dollar/Yen Verhältnis.

Die japanische Notenbank will nicht mehr intervenieren. Dollar fällt und Yen steigt und zeitigt die ersten bösen Folgen für die japanische Situation

 

 

 

 

Nikkei konnte sich genauso wenig halten wie Dax. Er ist im Verlauf des Tages bis an die 14.000er Marke gerutscht.

 

Es ist schon eine schlimme Sache, dass – durch die Überflutung des Weltmarktes mit Dollar – andere gezwungen werden, mit ihrer Währung  das Gleiche zu tun.

 

 

Wie soll das aber den amerikanischen Markt selbst stark machen?

 

Aufmerksamkeitslinie:

Dax befindet sich um 22.00 Uhr sehr klar im Abwärtsmodus.

Meine Aufmerksamkeitslinie für morgen verläuft bei 9.427 Punkten, etwa in Höhe der 20-Tagelinie und auch deutlich  unterhalb des Dax-Kassa- Schlusskurses.

Es hätte eine positive Wende werden können, wenn Amerika nicht einen rigorosen Sell-Off eingeleitet hätte.

Von „hätte“ haben wir nichts. Ersteinmal wurde Porzellan zerschlagen.

 

Es scheint, die Einleitung einer letzten Phase der Topbildung seit Dezember letzten Jahres hat begonnen.

Die Unberechenbarkeit der Kursverläufe, das Auf- und Ab, die Zunahme der Crash-Prophezeihungen, alles passt dazu.

Es wird noch einmal eine  Erholung geben, nur wie, wann und ab welchem Kursniveau lässt sich nicht

vorherbestimmen.

 

Kommt der Sell-Off im asiatischen Raum über Nacht zum Stillstand, könnte Dax  morgen die Aufmerksamkeitslinie erobern und  auch über die 50-Tagelinie ( 9.442) hinauskommen.

Dadurch würde dann auf jeden Fall der Überschnitt der 20- mit der 50-Tagelinie positiv erfolgen. Es entstünde ein kleines Kaufsignal, und die Aufwärtsfahrt könnte wieder aufgenommen werden. Kurse bis 9.490 und 9.508 würden eventuell angelaufen.

Bleibt Dax im Abwärtsmodus oder kehrt er dorhin zurück, sind Kurs um 9.346 und 9.308 möglich.

Sollte es tiefer gehen, gibt vielleicht die rote Barriere bei 9.292 noch Halt oder die bekannte an der 9.263er Marke.

Ein Gap-Down könnte sich, bei sehr negativem Verhalten der nächtlichen Börsen, bis unter die 9.292 ausweiten. Dann könnte Dax auch bis in den Bereich 9.100 weiter fallen. Das wäre zwar sehr extrem, aber der Chart war ja schon in den vergangenen Tagen, von einem sehr ungewöhnlichen und kuriosen Verhalten ausgezeichnet worden.

 

Ich beginne meine Osterferien und werde in dieser Zeit keine Börsenkommentare schreiben. Wir werden uns nach den Feiertagen in bekannter Weise wiederlesen.

Nehmen Sie sich die Börsen in dieser Zeit nicht zu sehr zu Herzen, denn es wird voraussichtlich noch etwas länger zappelnd weitergehen. Die Dividenden wollen mitgenommen werden, so dass für gewöhnlich, ab Mitte Mai etwa, danach von einem kräftigen Abschwung ausgegangen werden könnte.  Nasdaq ist in dieser Betrachtung ausgenommen, weil sich hier die meisten Titel befinden, die keine Dividenden ausschütten. Überhaupt verzichten viele amerikanische Aktien auf diese Art der Rendite. Vielleicht gibt es daher auch noch einmal einen Ansturm auf den deutschen und europäischen Markt.

Gesundheit und Wohlbefinden.

 

 

 

 

 

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