Grüne Ampeln erwartet

Immer wenn ein Kursziel erreicht wurde, steht der Analyst vor der schwierigen Frage, welche der Möglichkeiten der Index wählen könnte, seinen Weg fortzusetzen. Auch für ein Börsenorakel fällt die Antwort nicht vom Himmel.

Nähern wir uns in kleinen Schritten einer, hoffentlich trefflichen, Antwort in die “richtige” Richtung:

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Dynamische Fortsetzung möglich

Der Tageshandel gestern hatte sich wesentlich auf eine einzige Viertelstunde bezogen. Von der, vorbörslich in Wartehaltung, eingenommenen Kursmarke 11.262 um 8.45 Uhr sauste der Index bis zum ersten Kassakurs hoch auf 11.489 Punkte. Abgesehen von einer 50 Punkte Regression war es das für den Montag gewesen.

Das kleine Doji kann eine Trendfortsetzungskerze sein. Ein Gap-Up ist auch heute möglich, aber nur zwingend erforderlich, wenn die Optionshändler weiter mit Überraschungsangriffen in die Enge getrieben werden sollen. Dann könnte Dax um 9.00 Uhr auch oberhalb von 11.540 eröffnen.

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Die Phantasie ist an der Macht

Erinnern Sie sich. liebe Leser, wie es der deutschen Regierung Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gelang, durch ein überdimensionale Kreditprogramm der Banken, riesige Summen von Geld in die deutsche Wirtschaft zu hebeln?  Die Kredite wurden vergeben an Unternehmen und Immoblienerwerber, die in den Neuen Bundesländern tätig wurden, gekoppelt an ein Steuerabschreibungsmodell von historischem Ausmaß. Dies – zusammen mit einem Solidaritätszuschlag, den jeder Bürger, der sein Einkommen versteuert, seien es nur Zinserträge, zusätzlich zahlt – hatten es der erweiterten Bundesrepublik ermöglicht, binnen zweier Jahrzehnte den abgewirtschafteten Teil seines Landes vollkommen zu verwandeln.

Theoretisch wäre es also möglich, dass aus dem ELA-Programm der EZB, wodurch die griechische Notenbank die Banken ihres Landes mit Geld versorgen konnte, Kredite an die Privatwirtschaft ausgekehrt wurden, mit denen in Kürze die Verbindlichkeiten des griechischen Staates an den IWF beglichen werden könnten. Der Weg führte über einfache Anleihen des griechischen Staates, in die genau diese Kredite (wenigstens ein Teil von denen) investiert werden könnten. Auf diese Weise sollte es Griechenland möglich werden alle Verbindlichkeiten an den IWF und die EZB bis zum Ende des Jahres zu begleichen. Schließlich hatten griechische Bürger oder Unternehmen in letzter Zeit täglich soviel Geld von Ihren Konten verschwinden lassen(1,6 Mrd), wie zum 30.Juni fällig werden (1,6 Mrd).

Yanis Varoufakis nach der Sitzung der Eurogruppe

|  ©AP Photo/Virginia Mayo öffentlich in der Zeit vom 28.Juni 2015

http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-06/griechenland-gipfel-eu-schuldenkrise-live

Ich will mich nicht an Herrn Varoufakis, auch nicht an seinen Strategiespielen messen, doch Griechenland kann rein juristisch offenbar nicht aus dem Euroraum geworfen werden. Damit das neue Griechenland des Herrn Varofakis funktioniert, müsste die EZB gezwungen werden, ELA weiter laufen zu lassen. sei es nur, um das Spiel – mittels neuer Jokerkarten, die man im Reisekoffer hat – noch spannender zu machen.

Wir werden sehen, was bis zum 30.Juni/01.Juli geschieht.

Dax hat auf seine Weise die Karten neu gemischt. Er hatte die 20-Tagelinie nicht mal angeschaut und durch ganz viel Können dafür gesorgt, dass sie sich zu Beginn der neuen Woche nun hebt, zwar geringfügig, doch könnte dies genügen, um alle ungeübten Marktteilnehmer zu Narren zu machen, so dass die Kurse eventuell kaum unter die 11.276 fallen, dort dann spontan die Richtung wechseln. Die 20-Tagelinie notierte am Freitag zum Kassa-Schluss bei 11.256 Punkten.

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Typisch Verfall – extremer Handel

Die Aufmerksamkeitslinie spielte während des gestrigen Handelstages eine zentrale Rolle. Dax erreichte unterhalb dieser etwa genauso viele Punkte wie oberhalb meiner Orientierungslinie.

Das eben Gesagte betrifft das Pflichtprogramm bis zum Schlusskurs des Kassa-Handels. In dieser Zeit handelte Dax in einer Spanne von 303 Punkten….. mehr als die Hälfte dieser Spanne, ca. 170 Punkte, legte er aber auch noch mal im späten Handel zu. Er überhandelte dabei knapp den Kreuzwiderstand an der 11.272er Kursmarke  und fiel zum Schluss, um 22.00 Uhr, zurück auf 11.138 Punkte.

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Die 200-Tagelinie wartet schon

Die amerikanische Notenbank ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Sehr ausführlich beschrieb Frau Yellen gestern Abend, dass die Mitglieder des  ‘comity’ der FED unterschiedliche Auffassung darüber haben, wann die Zinsen erhöht werden sollten. Prozentual betrachtet, kann das gut und gerne bis zum nächsten Jahr dauern. Solange die Griechenlandkrise währt, hält man den jetzigen Zeitpunkt für ungeeignet.  Anders als noch unter Herrn Bernanke, bewegte die Pressekonferenz kaum den Markt und Dow blieb mehr oder weniger dort, wo er am Vortag endete, und wo er sich schon das gesamte Jahr quält…. in der Mitte einer Range von knapp 600 Punkten.

dow bearisher keil

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Gegen Ende sieht es immer volatil aus

Die Nachrichtenlage entspricht dem näher rückendem Verfallstermin. Es kann zu einer extremen Situation im deutschen Index kommen!

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Undurchsichtige Lage

Ein Gap war es geworden, doch die Wiederkehr ist gelungen. So sehen wir eine hammerähnliche Tageskerze am unteren Ende der breiten Flagge, die sich seit April ausbildet. Grün ist die Tageskerze nicht geworden, und ich bin mir nicht sicher, ob die Folgekerze grün werden mag.

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Gap to No Return?

Leider! Die 11.077er Barriere hatte nicht gehalten. Der Chart kommt in Bewegung, die 20-Tagelinie fällt zusehends. Was aber unangenehmer ist: Im späten Handel wurde auch sie rote Gap-Linie, die am Dienstag bei 11.058 verläuft unterschritten. Dax fiel zum ersten Mal seit Ende Februar unter die 11.000er Marke, mit Tief im späten Handel bei 10.991 Punkten. Die Erholung zum Schlusskurs war marginal und endete bei 11.022 Punkten – klar im Abwärtsmodus, klar außerhalb des Bollingerbandes und unterhalb der Gap-Linie. Eröffnet Dax morgen eben da, und kann er sich nicht erholen, muss

Dax - Gap to no Return

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Auf die Schliche gekommen?

An der Börse ändert sich das Wetter schneller als der Hahn auf den Mist flattern kann, um zu krähen!

Nicht nur Dax lebt von Wiederholungen, auch ein Analyst erinnert sich gerne an Befunde und Erkenntnisse, die wiederholt zur Anwendung kamen.

Allgemein meint man ja, dass steigende Zinsen grundsätzlich schlecht für den Aktienmarkt seien. Der oben gezeigte Vergleich zwischen Dax und dem Future auf die deutschen Staatsanleihen (Euro Bund) widerspricht dem aber….. irgendwo muss das Geld ja bleiben.

Euro Bund versus Dax 2

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Moderat moderiert

Positiv gestimmt, doch nicht überschwänglich,  nutzte Dax den Aufritt Herrn Draghis im Vorfeld. Das erkennt man an der grünen Tageskerze, die ein höheres Tief und ein höheres Hoch zum Vortage aufweist, die 11.308er Kursmarke verteidigen konnte und mein  vorgeschlagenes Tageshoch bei 11.490 nur kurzfristig überbot. Alles wirkt ebenso moderat, wie Herrn Draghis Pressekonferenz verlief.

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