Die 200-Tagelinie wartet schon

Die amerikanische Notenbank ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Sehr ausführlich beschrieb Frau Yellen gestern Abend, dass die Mitglieder des  ‚comity‘ der FED unterschiedliche Auffassung darüber haben, wann die Zinsen erhöht werden sollten. Prozentual betrachtet, kann das gut und gerne bis zum nächsten Jahr dauern. Solange die Griechenlandkrise währt, hält man den jetzigen Zeitpunkt für ungeeignet.  Anders als noch unter Herrn Bernanke, bewegte die Pressekonferenz kaum den Markt und Dow blieb mehr oder weniger dort, wo er am Vortag endete, und wo er sich schon das gesamte Jahr quält…. in der Mitte einer Range von knapp 600 Punkten.

dow bearisher keil

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Auf die Schliche gekommen?

An der Börse ändert sich das Wetter schneller als der Hahn auf den Mist flattern kann, um zu krähen!

Nicht nur Dax lebt von Wiederholungen, auch ein Analyst erinnert sich gerne an Befunde und Erkenntnisse, die wiederholt zur Anwendung kamen.

Allgemein meint man ja, dass steigende Zinsen grundsätzlich schlecht für den Aktienmarkt seien. Der oben gezeigte Vergleich zwischen Dax und dem Future auf die deutschen Staatsanleihen (Euro Bund) widerspricht dem aber….. irgendwo muss das Geld ja bleiben.

Euro Bund versus Dax 2

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Moderat moderiert

Positiv gestimmt, doch nicht überschwänglich,  nutzte Dax den Aufritt Herrn Draghis im Vorfeld. Das erkennt man an der grünen Tageskerze, die ein höheres Tief und ein höheres Hoch zum Vortage aufweist, die 11.308er Kursmarke verteidigen konnte und mein  vorgeschlagenes Tageshoch bei 11.490 nur kurzfristig überbot. Alles wirkt ebenso moderat, wie Herrn Draghis Pressekonferenz verlief.

DAX Pro

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Beunruhigend

Vermutlich hatte sich Dax gedacht, dieser Vollmondtag biete die rechte Gelegenheit, um nachzufühlen, wie das Gemüt der deutschen Anleger reagiert, wenn er zum dritten Male die Unterstützung an der 11.308er Marke infrage stellt.

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Verwirrung

Der Monat Mai ist in der Regel kein Monat in dem man Aktien kauft. Zum Glück ist er bald zu Ende.

Vielleicht kommt es  aber besser oder schlechter als gedacht. Das entspräche ganz der Erkenntnis, die Frau Yellen am vergangenen Freitag in ihrer Rede verbreitete: “ …..Of course, the outlook for the economy, as always, is highly uncertain. I am describing the outlook that I see as most likely, but based on many years of making economic projections, I can assure you that any specific projection I write down will turn out to be wrong, perhaps markedly so. For many reasons, output and job growth over the next few years could prove to be stronger, and inflation higher, than I expect; correspondingly, employment could grow more slowly, and inflation could remain undesirably low……..“ (Die gesamte Rede können Sie hier nachlesen Yellen am 22.Mai.2015 )

Der Markt gab dann doch etwas nach, weil sich die Kerninflation aufgrund neuster Daten auf 1,8% Prozent erhöhte.

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Das könnte schiefgehen!

Erkennen Sie die Parallelen? Dax schloss gestern Abend um 22.00 Uhr den späten Handel mit 11.852 Punkten oberhalb der 50-Tagelinie und im Aufwärtsmodus. Er ist kaum von der Stelle gekommen – nicht nach oben, nicht nach unten – und hinterließ im Chart einen negativen Hammer nach Doji Art. Damit haben wir ein ähnliches Bild wie am 11. Mai. Ein Ausbruch soll folgen, in welche Richtung steht nicht dabei.

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Ein schwieriger Weg?

Mit einem riesigen Gap von 115 Punkten eröffnete Dax an geheimnisvoller Stelle den Dienstaghandel! So viele Widerstände wurden auf einmal  übersprungen.

Außer den bekannten – eine grüne aufwärtsstrebende Gab-Linie und die 11.712er Barriere – wurde punktgenau eine weitere Gap-Linien-Kreuzunterstützung gefunden – hier noch einmal übersichtlich abgebildet. Sie erkennen daran, liebe Leser, Dax handelt in einem imaginierten Raum, der durch die Marktteilnehmer ersichtlich wird.  Eine solche Kreuzunterstützung aus einer abwärts- und einer aufwärtsgerichteten Gap-Linie war mir noch nie aufgefallen. Ich bin fasziniert und Dax wahrscheinlich auch, denn er schloss den Tag oberhalb der 11.833er Barriere, gleichzeitig auch oberhalb der 50-Tagelinie, so wie ich es als Ziel angegeben hatte.

Gewöhnlich ist ein Schlusskurs oberhalb dieses Durchschnittes ein Signal für größere Gruppen von Anlegern, die  ihr Geld für ein paar Monate im Markt halten möchten; weitere Marktteilnehmer strömen dann hinzu. Sollte sich auch dieses Mal das Signal bestätigen, dürfte Dax das große Gap nicht mehr schließen, bevor er mein Kursziel bei 12.619 erreicht hätte. Jedenfalls wäre dies der ideale Vorgang.

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Ein Ausbruch mit Schmackes?

Ein Montag für Trader war’s. Die rote Gap-Linie wurde doppelt bestätigt. 800 Punkte erwirtschaftete Dax an einem Tag! Im Chart sind davon rund 200 hängen geblieben.

Im späten Handel um 22.Uhr schloss Dax einen Punkte oberhalb der 20-Tagelinie mit 11.625 Punkten im Aufwärtsmodus. Kann er seinen Weg oberhalb dieses Durchschnitts fortsetzen, wird er rasch die 50-Tagelinie erreichen wollen. 11.700 Punkte und die 11.712er Barriere müssten überwunden werden, damit er im rosa Kästchen bis 11.820 Punkte gelangt. So könnte infolge dann auch sein Weg zu neuen Höchstkursen frei werden. Das Ziel könnte bei 12.619 Punkten liegen.

Das allerdings setzt voraus, dass die amerikanischen Indizes ihren frischen Ausbruch bestätigen.

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Ratlos?

Der Aktienmarkt, liebe Leser, ist meiner Wahrnehmung nach, etwas irritierend … um nicht zu sagen irre. Einen Anteil daran werden die starken Kursbewegungen in den langfristigen Staatsanleihen haben, einen weiteren der Dollar, der nicht mehr steigt.

Daraus entwickeln sich verschiedene Fragen. Wird die europäische Wirtschaft, respektive die deutsche,  mit steigender Währung und höheren Zinsen gut leben? Kann sich die amerikanische bei niedrigerer Währung besser erholen, als man es bei anziehenden Zinsen erwarten möchte.

Die Verfallswoche ist vorbei, und die Anleger werden sich neu zusammenfinden.

DAX Pro

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