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Die großen Muster

Die großen Muster

 

Die charttechnischen Muster der großen Indizes sind alle dazu angetan größere Korrekturen zu erwarten.

Wie immer man es untersucht, überall findet man eine Art Rounding Bottom, der sich in den meisten Fällen in den Jahren 2003 bis 2009 aufbaute, manchmal leicht ansteigend bei der Bodenbildung, manchmal auch fallend, wie in Dow und S&500

dow großes muster

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Ein so genannter Henkel  bildet sich bei diesen Formationen häufig, wie an einer Tasse.

S&P und Dow könnten daher mindestens bis an die rot gestrichelten Linien korrigieren. Das müsste nicht auf einmal in Form eines Crashs passieren, sondern könnte in verschiedenen Schüben absolviert werden.

 

Bei solchen Bewegungen halten sich die Indizes gern an die großen Strukturen, die oftmals verschachtelt und ein wenig kompliziert verlaufen.

 

 

 

Je schneller die Korrektur verläuft, desto leichter lassen sich die Wiederholungen ausmachen, wie jüngst im Shanghai-Index. Es kann einem schon Angst und Bange werden, wenn so ein Weltuntergang droht.

 

 

 

Nikkei ist davon nicht ausgenommen, obwohl die japanische Notenbank seit langem alles tut, um eben diesen Untergang zu verhindern.

 

 

 

Was sich in den Charts abbildet, kann jeder erkennen. Die großen Marktteilnehmer steuern dagegen, nicht weil sie glauben, den Sturz verhindern zu können, sondern nur, weil sie mit ihren Positionen nach und nach gut aus dem Markt kommen wollen. So gesehen ist, bis auf weiteres, jede Erholung der Indizes mit Vorsicht zu genießen.

In allen Indizes sind Verkaufssignale aktiv, weitere scheinen sich anzubahnen, so dass es für viele Investoren Sinn machen dürfte, die Depots zu reduzieren. Das wird das Tagesgeschehen volatil halten und unberechenbar. Mal wird eine Erholung verkauft, mal eine Übertreibung nach unten gekauft. Das Ganze sieht wie ein Spuk aus. Noch glauben die meisten daran, dass es sich um einen solchen handelt. Ob er tatsächlich so schnell verschwinden wird wie er kam?

Meine Warnungen nehmen die Aussichten nach unten in den Focus. Kaufen läßt sich in meinen Augen besser, wenn verlässlichere Signale vorliegen als gegenwärtig.

Aufmerksamkeitslinie:

Dax schloss den späten Handel um 22.00 Uhr nach einer phantastischen Erholung bis zum Kassa-Schluss mit 9.827 Punkten im Abwärtsmodus.

Meine Aufmerksamkeitslinie für heute verläuft bei 9.948 Punkten. Vermutlich wird Dax sie zurückerobern und versuchen das Hoch von gestern oberhalb der 10. 170er Marke und der „Schwarzen Linie“ zurückzuerobern. Kann er sich  auch nachbörslich so hoch halten, könnten weitere Erholungsversuch sich anschließen und den Index gen 10.360 Punkten treiben. Die stark fallende 20- Tagelinie wird binnen Kurzem, die 200-Tagelinie kreuzen. Man wird sich auf dieses Signal einrichten wollen. Hindern kann man es wohl kaum.

 

Die eigentliche Gefahr für eine weitere Abwärtsbewegung droht Dax mit Kursen unterhalb der 9.777er Barriere und unterhalb der Finanzkrisenüberwindungslinie bei 9.704 Punkten.

Bei 9.512 Punkten, vorgewarnt durch die 9.535er Barriere träfe er zum zweiten Male auf eine von drei Bescheunigungslinien, die die Crashs in 2011 (März und August) verfolgen.

 

Bei bei Unterschreiten von 9.512 kündigen sich Kurse auch  unterhalb der 9.399er Barriere und unterhalb von 9.318 an. Die Endstation der folgenden Bewegungen, sofern die Beschleunigungslinien bei 8.932 und 8.736 unterschritten werden, liegt bei 8.445 Punkten.

 

 

Eine frühe Warnung erhält man auch von Dow. Wenn dieser nämlich die 15.666er Barriere erneut bricht, sind weiter Verkäufe zu erwarten.

Zunächst bleibt der Markt wohl auf dem Pfad der Zwischenerholung, eventuell mit einem Inside-Day heute.

Gesundheit und Wohlbefinden

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