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Fehlsignale möglich

Fehlsignale möglich

Die gerade laufende Berichtssaison hat es in sich. Fehlsignale wären nicht ungewöhnlich.

Visa und Amazon stimulierten den amerikanischen Markt nachbörslich erheblich, …..

 

 

 

 

…. so dass Nasdaq nachbörslich wieder ans Tageshoch zurückkehrte.

Wie sich das heute auf den Handel auswirken wird?  Vielleicht wird es nicht so schlimm, wie es sich in den amerikanischen Indizes per Schlusskurs andeutete.

 

Dow z.B. schloss unterhalb der 200-Tagelinie, was deutlich negative Erwartungen produzierte.

 

 

 

Shanghai aber fühlte sich in der vergangenen Nacht herausgefordert. Es sieht nicht so aus, als wolle er den schlechten Voraussagen für die chinesische Wirtschaft folgen, eher erahnt man die Möglichkeit, dass er es schafft den Weg nach oben in den kommenden  Handelstagen zu öffnen.

 

 

 

 

 

Mit skeptischem Blick verfolgte ich auch Euro, Gold und Öl. Euro, der sich stark zeigte, konnte nicht verhindern, dass WTI nun recht deutlich unter die 50-Dollarmarke fiel.

 

 

Was wird aus Öl und Gold, wenn Euro nachgeben sollte?

Würde ein Zusammenbruch des Öl-Preises einen Aktien-Crash hervorrufen, oder könnte er sich für die deutsche Wirtschaft als segensreich erweisen? Was meinen Sie?

 

 

 

 

 

Aufmerksamkeitslinie: 

Dax schloss den späten Handel um 22.00 Uhr mit 11.448 unterhalb der wichtigen 11.455er Barriere im Abwärtsmodus.

Meine Aufmerksamkeitslinie für heute verläuft bei 11.565 Punkten. Vom Schlusskurs um 22.00 Uhr aus betrachtet scheint es nicht sehr wahrscheinlich, dass Dax sie erreichen könnte. Lege ich den Schlusskurs des Kassa-Handels zugrunde, könnte ich dafür plädieren, dass Dax die Aufmerksamkeitslinie im vormittäglichen Handel zurückerobern möchte.

Es ist Freitag. Ohnehin ein Handelstag für den sich in den meisten Fällen der mögliche Verlauf sehr schwer einschätzen lässt. Die Berichtssaison und die niedrigen Umsätze im Dax machen es nicht leichter.

Kann Dax in der Frühe oberhalb der 11.455er Barriere eröffnen, sie auch verteidigen, könnte er über 11.494 hinaus bis 11.504 Punkte gelangen. Solange er aber nicht 11.538 Punkte überwindet, stehen die Tore für fallende Kurs weit offen. Kommt er über 11.538 nachhaltig hinaus, könnte er auch bis zur Aufmerksamkeitslinie gelangen und sich dort für den weiteren Verlauf des Tages entscheiden. Mit einem Schlusskurs oberhalb der 11.591er Barriere, sei es auch nur geringfügig, würde er die Lage deutlich stabilisieren.

Kurse unterhalb der 11.455er Barriere können bis 11.405, 11.394 und tiefer bis zur 50-Tagelinie bei 11.358 oder knapp darunter bis 11.352 Punkte führen. Nur sehr negative Stimulie würden ihn direkt durchreichen können bis zur 11.319 Barrier oder auch an die 11.308 führen. Tiefer böte 11.292 dann Halt oder die 20-Tagelinie bei 11.289 Punkten, die auch bis 11.278 und 11.248 einem kräftigen Test unterzogen werden könnte. Man kann nicht wissen, welche Kräfte es so negativ haben möchten.

Der Schlusskurs gestern Abend im Dow unterhalb der 200-Tagelinie und der Schlusskurs im S&P unterhalb der 50-Tagelinie fordern lediglich zu einer gewissen Wachsamkeit auf. Rutscht nämlich S&P wegen der fallenden 20-Tagelinie bis zur 2.083er Kursmarke durch, würde das für Dax einige Folgen haben können.

                                                                                                                  Gesundheit und Wohlbefinden

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